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Reduzierung des Durchgangsverkehrs auf dem Heerstraßenzug

Drei Querungen auf der Gröpelinger-/Oslebshauser Heerstraße

Auf dem Foto sieht man eine der drei Querungen auf der Gröpelinger-/Oslebshauser Heerstraße

Seit Februar 2009 gibt es für FußgängerInnen und RadfahrerInnen drei neue Querungen auf dem Heerstraßenzug zwischen Schwarzer Weg und Am Fuchsberg. Im August 2009 wurde dann endlich auch die Markierung der Parkflächen links und rechts der Heerstraße vollendet. Damit hat eine fast acht Jahre währende intensive Auseinandersetzung zwischen Beirat Gröpelingen/Ortsamt West und dem Amt für Straßen und Verkehr ein gutes Ende genommen. Warum Beirat Gröpelingen und Ortsamt West die Umsetzung einer solchen Maßnahme für notwendig hielten erfahren Sie nachfolgend.

Veranlassung der Maßnahme

Auf dem Foto sieht man eine der drei Querungen auf der Gröpelinger-/Oslebshauser Heerstraße

Der Gesamtverband Natur- und Umweltschutz Unterweser (GNUU e.V.) und der Senator für Bau haben im November 1990 zur Beendigung der gerichtlichen Auseinandersetzung um den 3. Bauabschnitt der Hafenrandstraße einen Vergleich geschlossen. Demnach sollte der Heerstraßenzug sowie die Straßen in den betroffenen Wohngebieten nach Herstellung der Hafenrandstraße vom Durchgangs- und hafenbezogenen Schwerlastverkehr entlastet sowie die Fahrbahnflächen soweit wie möglich entsiegelt und begrünt werden. Sollte eine Gesamtlösung nicht gleich möglich sein, so sollten Zwischenmaßnahmen ergriffen werden.

Erste Schritte

Auf dem Foto sieht man eine der drei Querungen auf der Gröpelinger-/Oslebshauser Heerstraße

  • Im April 2001 wurden zwischen Schwarzer Weg und Am Nonnenberg/Am Fuchsberg die jeweils rechten Fahrstreifen zum Parken freigegeben.
  • Im Dezember 2004 wurde der Kreuzungsbereich Grambker Heerstraße / Auf den Delben umgebaut. Der Verkehr sollte damit, anstatt über die Oslebshauser Heerstraße, verstärkt auf die Hafenrandstraße geführt werden.

Diese Maßnahmen haben aus Sicht des Beirates Gröpelingen noch nicht zu einem befriedigenden Ergebnis geführt. Aus diesem Grund wurde die Umsetzung weiterer verkehrsmindernder Maßnahmen gefordert. Um die Angelegenheit zu forcieren, hat der Beirat Gröpelingen ein Planungsbüro beauftragt, weitere Vorschläge zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs zu entwickeln. Diese wurden dann dem Amt für Straßen und Verkehr und dem Senator für Bau vorgestellt und schließlich im Mai 2007 akzeptiert. Die offizielle Trägeranhörung (ca. 45 Träger öffentlicher Belange, z.B. swb, ZVBN, Telekom, Feuerwehr etc. äußern sich zu der Maßnahme) mit der abschließenden Bewertung hat sich zugunsten der Maßnahme ausgesprochen. Den BürgerInnen im Stadtteil Gröpelingen wurde die Maßnahme im Juni 2008 in einer öffentlichen Beiratssitzung im Bürgerhaus Oslebshausen vorgestellt.

Das Ergebnis

  • Um die Attraktivität des Heerstraßenzuges für Durchgangsverkehre zu mindern, wurden an drei Stellen baulich Querungshilfen für FußgängerInnen und RadfahrerInnen eingerichtet. Dies geschah durch vorgezogene Seitenräume in Verbindung mit Mittelinseln. Diese wurden aufgrund der vorhandenen Buslinien baulich so hergestellt, dass sie für Fahrzeuge des ÖPNV gut befahrbar sind.
  • Zur besseren optischen Wahrnehmung wurden die vorgezogenen Straßenseitenräume und die Mittelinseln mit Bäumen bepflanzt. Dadurch wird die Aufmerksamkeit der KraftfahrzeugführerInnen gesteigert und die Geschwindigkeit reduziert, so dass die Querungshilfen gleichzeitig eine Verbesserung der Verkehrssicherheit darstellen.
  • Die vorhandenen Parkstreifen wurden den örtlichen Verhältnissen angepasst und entsprechend markiert.