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Beratungsstellen bei familiärer und häuslicher Gewalt

Bezüglich familiärer und häuslicher Gewalt haben sich dem Beirat Findorff verschiedene Beratungsstellen vorgestellt und einen Einblick in ihre Tätigkeiten gegeben. Gerade während der coronabedingten Einschränkungen kann in allen Bremer Stadtteilen ein Anstieg der Beratungsanfragen festgestellt werden. Gewalterfahrungen und familiäre Auseinandersetzungen kommen auch in gutbürgerlichen Stadtteilen wie Findorff vor.
Vorgestellt haben sich die folgenden Einrichtungen:

Zentrale für die Verwirklichung der Gleichstellung der Frau https://www.frauen.bremen.de/
Kinderschutzzentrum https://www.dksb-bremen.de/angebote/kinderschutz-zentrum/
Mädchenhaus Bremen e.V. https://www.maedchenhaus-bremen.de/
Bremer Jungenbüro e.V. https://www.bremer-jungenbuero.de/
Neue Wege - Wege aus der Paargewalt https://neue-wege-bremen.de/

Bei Beratungsbedarf können Betroffene sich an diese und alle anderen Einrichtungen wenden.
Weitere Ansprechpartner sind unter diesem Link der Beratungsstelle Neue Wege zu finden.
https://neue-wege-bremen.de/adressen/

Ansprechpartner rund um die Uhr finden Betroffene hier:
• Hilfetelefon: Gewalt gegen Frauen rund um die Uhr und in vielen Sprachen: 08000/116016
• Notruf der Polizei: 110
• Polizeiopfernotruf: 0800/2800110
• Kinder- und Jugendnotdienst: 0421/6991133

Familie Schwarz-Platz

Gedenktafel für 300 Sinti und Roma, die im März 1943 von hier aus nach Ausschwitz deportiert wurden.
Foto: Bea Eißen

Der Stadtteilbeirat Findorff hat am 02.03.2021 einstimmig den Beschluss gefasst, den Skaterplatz vor dem Schlachthof in „Familie Schwarz-Platz“ zu benennen. Verbunden damit ist das Gedenken an die Leiden der Sinti und Roma aus Bremen und dem norddeutschen Umland während der NS Zeit und ihre Deportation im März 1943 nach Ausschwitz, die auf dem Gelände des Schlachthofs in Bremen begann. Die Sinti und Roma wurden nach Bremen auf den Schlachthof in ein, von der Kriminalpolizei eingerichtetes Sammellager gebracht, von dort nach Ausschwitz deportiert und, bis auf wenige Ausnahmen, ermordet. Die Gedenktafel, die bereits auf dem Platz errichtet wurde, erinnert heute an die Deportation von fast 300 Sinti und Roma nach Auschwitz im März 1943.

Die Benennung des Platzes nach Familie Schwarz aus dem Personenkreis der Sinti und Roma, die in der Findorffstraße, in unmittelbarer Nähe des Schlachthofs, wohnte und von der nur eins von 10 Kindern überlebte, soll die Erinnerung an die Opfer lebendig erhalten und gleichzeitig mahnen, sich gegen jede Form von Rassismus und Unmenschlichkeit einzusetzen.

Bewohnerparken in Findorff

Der Beirat Findorff hat am 17.12.2019 beschlossen, das Ressort der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (SKUMS) damit zu beauftragen, für das Quartier Bürgerweide/Alt-Findorff (Hemmstraße, Eickedorffer Straße, Findorffstraße und Admiralstraße) eine konkrete Planung zum Bewohnerparken zu erarbeiten und dafür einen Betriebsplan zu erstellen (Anlage). Zuvor hat der Beirat Findorff ein Planungsbüro beauftragt, eine Parkraumuntersuchung für dieses Quartier zu erarbeiten (Anlage).

Beschluss des Beirates Findorff 17.12.2019 (pdf, 190.3 KB)
Parkraumuntersuchung Alt-Findorff 08.04.2020 (pdf, 12 MB)
Parkraumuntersuchung Erweiterungsgebiet 21.01.2021 (pdf, 7.6 MB)

Über die Erweiterung des Gebiets im Bereich zwischen Admiralstraße, Hemmstraße, Bahnlinie, Findorffstraße und Plantage sowie über die Erstellung eines Betriebsplans hat der Beirat Findorff am 15.06.2020 abgestimmt. Der Beirat hat sich mehrheitlich für die Erweiterung ausgesprochen. Ein Gutachten über dieses Gebiet wurde von SKUMS in Auftrag gegeben.

Runder Tisch: Wirtschaftszentrum Findorff - Leben und Einkaufen

- Was gefällt Ihnen am Wirtschaftsstandort Findorff, worauf können wir aufbauen?
- Was fehlt Ihnen / was wünschen Sie sich für den Wirtschaftsstandort Findorff?
- Was gefällt Ihnen nicht am Wirtschaftsstandort Findorff, was muss verbessert werden?

Heraus kamen drei Themenbereiche, die weitergeführt werden sollen:
- Verbindung Markt / Einzelhandel,
- Stadtteilmarketing,
- Attraktivitätssteigerung Findorff.

Car-Sharing wird in Findorff weiter entwickelt

Wie auch in einigen anderen Stadtteilen gibt es in Findorff mehr Autos als Parkplätze. Dabei nutzen viele BewohnerInnen ihren Wagen nur gelegentlich und nicht täglich. Gerade für diese Personen könnte ein "Teilauto" die Lösung sein, denn es spart Geld für den Unterhalt des eigenen Autos und lindert die Parkplatznot. Viele Car-Sharing-Kunden trennen sich von ihrem eigenen Auto. Es ist wissenschaftlich belegt, dass jedes Car-Sharing-Fahrzeug etwa elf PKWs einspart. Inzwischen wurden mehrere große und kleine Car-Sharing-Stationen in Findorff eingerichtet. Für viele Findorffer ist dann der Weg bis zum nächsten Wagen nicht mehr so weit.

Torfkahnverbot auf der Wümme

Vogelkundliche Exkursionen und die beliebten Kaffeefahrten mit den Torfkähnen ins Blockland sollen nicht mehr erlaubt sein. Das wurde in der Sitzung des Fachausschusses "Stadtteilentwicklung und Bürgerbeteiligung" am 2. Juli 2014 berichtet. Zwischen Dammsiel und Kuhsiel besteht aus Gründen des Naturschutzes schon seit etwa 20 Jahren ein Fahrverbot für Motorfahrzeuge, doch Torfkahnbetreiber bekamen bisher immer eine Ausnahmegenehmigung durch das Wasser- und Schifffahrtsamt. Wegen Sicherheitsbedenken sollen kommerzielle Fahrten zur Personenbeförderung nun nicht mehr erlaubt sein. Der Stadtteilbeirat setzt sich für die Fortführung der Torfkahnfahrten ein. Ein Gespräch mit Landes- und Bundesbehörden wurde angeregt.

Besichtigung des Müllheizkraftwerkes

Der Fachausschuss Bau, Verkehr und Umwelt besuchte das Müllheizkraftwerk im Norden Findorffs und ließ sich die Anlage erklären. Bei einem anschließenden Rundgang konnte sich der Ausschuss ein Bild vom Werk machen.

Stadtteilbericht für Findorff

Im Auftrag der Staatsräte hat eine Arbeitsgruppe der Ressorts unter Federführung der Senatskanzlei und in Abstimmung mit den Ortsamtsleitungen Stadtteilberichte erstellt, um die wichtigsten Planungen der Ressorts in den jeweiligen Stadtteilen darzustellen. Mit den Stadtteilberichten wurde ein Instrument entwickelt, um die im Koalitionsvertrag vereinbarte Bündelung von Programmen und verbesserte Abstimmung der Ressortaktivitäten in den Stadtteilen zu unterstützen.

Stadtteilbericht für Findorff (pdf, 1.3 MB)

Wissenswertes aus und über den Stadtteil

www.findorff.de[COUNTER VERSTECKT]